Revolvierende Kreditkarten: wie Banken ihre Kunden in die Schuldenfalle treiben
September 18th, 2007 in Kreditkarte
Kreditkarten die eine sogenannte Revolving Funktion aufweisen, können den Kunden in eine bösartige Schuldenfalle stossen.
Die Verbraucherzentrale von Nordrhein-Westfalen hat jedenfalls schon einmal eine Warnung an die ahnungslosen Konsumenten in die Wege geleitet.
Was sind revolvierende Kreditkarten? Nun, diese Karten haben grosse Ähnlichkeit mit einem Girokonto, das mit einem Dispokredit ausgestattet ist. Der Kunde wird mit einem bestimmten Kreditrahmen beglückt, und dazu angehalten diesen monatlich zurückzahlen.
Ein gutes Geschäft für den Kartenaussteller, denn dieser verrechnet bei Kauf auf Kredit bis zu 20 Prozent Zinsen.
Besitzer einer revolvierenden Kreditkarten haben dass zusätzliche Problem, dass sie selber aktiv werden müssen um den Kredit nicht untergeschoben zu bekommen. Es gibt Kreditinstitute die buchen den monatlichen Abrechenungsbetrag nicht per Lastschrift ab, sondern nur fünf oder zehn Prozent.
Manche Banken hoffen richtig auf die Unkenntnis und Trägheit des Kunden, der nicht jeden Monat aktiv das Kreditkonto ausgleicht, um hohe Zinsen zu vermeiden. So tappen manche Kreditkartenbesitzer mit kräftiger Hilfe der Banken in die Schuldenfalle.
Photographer: Vinicius Tupinamba | Agency: Dreamstime.com
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