Sind Fremdwährungskredite dubiose Spekulationsgeschäfte?
August 18th, 2008 in Fremdwährungskredit
Fremdwährungs- kredite gelten als attraktive Zinstausch Geschäfte. Zumindest genossen sie bisher diesen Ruf.
Doch steigende Währungskurse und Zinsen können die Schulden in enorme Höhen treiben. Österreichische Politiker üben nun heftige Kritik an den Fremdwährungskrediten, und bezeichnen sie als dubiose Spekulationsgeschäfte.
Niedrige Zinsen sind für viele Konsumenten ein Grund ihren Kredit in Yen oder Franken aufzunehmen. Dabei wird oft nicht das Risiko eines Fremdwährungskredites bedacht. Denn steigen die Zinsen, oder legt die betreffende Währung an Wert zu, wird der Kredit zu einem teuren Unterfangen.
So etwas ist derzeit der Fall. Die Politiker sind ausser sich und toben vor Wut. “Dubiose Spekulationsgeschäfte” ist noch eines der harmloseren Bezeichnungen für den Fremdwährungskredit.
Jetzt wird auch bekannt dass sich viele österreichische Gemeinde mit Fremdwährungskrediten eingedeckt haben. Das ist zwar nicht verboten, dennoch macht es nicht unbedingt ein gutes Bild auf die Gemeindepolitiker der betroffenen Orte. Ein Bürgermeister der für seine Gemeinde 1998 einen Fremdwährungskredit aufgenommen hat, lässt sich die Kritik von den Bundespolitikern nicht gefallen. “Diese sei mies und rufschädigend”, so das Ortsoberhaupt.
Hauptkritikpunkt der Politiker an den Bürgermeistern ist die Tatsache dass Fremdwährungskredite im öffentlichen Bereich nichts verloren hätten. “Spekulationsgeschäfte mit Steuergeldern dürfen nicht sein”, so ein ranghoher Politiker.
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