Swaps im Kredit Geschäft

Swaps oder sogenannte “Swap Geschäfte” werden am Finanzmarkt deshalb in Anspruch genommen, um Zins und Währungsrisiken besser begrenzen und ausschalten zu können.

Besonders beliebt sind diese Art von Geschäfte am Euromarkt und bei Inlandsfinanzierungen. Grundsätzlich ist ein Swap nichts anderes als ein Austausch von Zahlungsströmen. Unter Zahlungsströmen versteht man Zinszahlungen und Kapitalzahlungen. Dadurch soll der Zinsertrag beziehungsweise der Zinsaufwand optimiert werden, um so die Absicherung vom Zins und Währungsrisiko sicherstellen zu können.

Swap Geschäfte kennt man allerdings auch vom Devisenmarkt. Am Devisenmarkt werden Devisen gegen andere Fälligkeiten, wie zum Beispiel Kasse gegen Termin, getauscht. Solche Devisengeschäfte haben meist kürzere Laufzeiten als Swaps am Euromarkt und bei Inlandsfinanzierungen.

Das erfolgreich getätigte Swap Geschäft stellt relative Vorteile im beiderseitigen Interesse durch Tausch her.

Banken sind meist nur die Vermittler von Swaps. Sie helfen bei der Erstellung der Verträge und Konditionsbedingungen, und lassen das Geschäft von den Auftraggebern selbst durchführen. Dadurch hat die Bank keine rechtlichen oder finanziellen Verpflichtungen zu tragen.

Es ist aber immer öfter der Fall dass auch die Banken Verträge abschliesst. Und zwar als zwischengeschalteter Vertragspartner mit seperaten Vertragsabschlüssen. In so einem Fall fällt das Kreditinstitut in die Kategorie “Intermediary Bank”. Die Intermediary Bank übernimmt dabei auch die Haftung wenn ein Geschäftspartner ausfallen sollte.

Oft möchte eine Bank aber auch selbst die Vorteile haben die es als Swap Partner besitzen kann. Beispielsweise wenn die Bank Zins und Währungsrisiken absichern möchte. Dann kann sie selbst aktiv werden und als Partner auftreten.