Grosse Konkurrenz am Finanzmarkt in Niger

Französiche Kolonialherren führten im afrikanischen Niger das Bankensystem im 19. Jahrhundert ein.

Als erste moderne Bank im Niger gilt die “La Banque Internationale pour l’Afrique”. Der Name heisst übersetzt “Internationale für Afrika”. Sie wurde zur gleichen Zeit auch in den französischsprachigen Nachbarkolonien gegründet. Die La Banque Internationale pour l’Afrique gilt damit als die “grosse Schwester” aller anderen Banken im Niger.

Die Bank konnte sich bisher allen Eskapaden entziehen, und geniesst deshalb ein grosses Vertrauen innerhalb der Bevölkerung.

In den vergangenen Jahrzehnten gab es im Land einen enormen Wirtschaftsaufschwung von dem auch die Banken profitieren konnten. Die Basis im Aufschwung war im Dienstleistungssektor inklusive Tourismus zu finden. Landwirtschaft und Industrie sind im Niger eher weniger entwickelt. Das hat sich trotz des Aufschwungs nicht geändert. Auch die Rohstoffe des Landes haben für die Wirtschaft des Landes eine weniger wichtige Bedeutung. Uran ist da das einzig nennenswerte Exportgut.

Die Liste der erfolgreichen Niger Banken ist relativ lange: Banque Centrale des Etats de l’Afrique de l’Ouest, La Banque Internationale pour l’Afrique, Sonibank, La Banque Commerciale de Libye-Niger, L’Ecobank, BOA, BRS, BSIC, La Banque Atlantique, Banque Islamique, La banque Agricole, und La Banque d’habitat sind derzeit aktiv.

Alle diese Banken leben und gedeihen von den Spareinlagen ihrer Kunden. Für eine erfolgreiche Fortsetzung der Bankengeschäfte, ist es daher notwendig dass die Wirtschaft im Niger weiter wächst. Niger zählt heute immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt. Aber die positive Entwicklung lässt für eine bessere Zukunft hoffen.

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